Auftragsabwicklung gegen Auslandsschuldner

Das abgelaufene Jahr hat gezeigt, dass die notwendige Vorlaufzeit für die Einleitung von gerichtlichen Schritten (z. B. genaue Abklärung des Passivrubrums) von unseren Mitgliedern oft unterschätzt wird. Recherchen dauern vielfach länger, Behörden, Register im Ausland arbeiten oft nicht mit der von uns gewohnten Schnelligkeit. Es empfiehlt sich deshalb hier möglichst nicht bis kurz vor Zwölf zuzuwarten, damit unter Umständen schwerwiegende Nachteile vermieden werden können. Hierzu möchten wir noch anmerken, dass die besten Verträge nichts nutzen, wenn diese nicht wirksam vereinbart worden sind. Dies geht nur in der Sprache, die die Beteiligten miteinander benutzen. Hat man so beispielsweise mit einem Kunden in Großbritannien immer nur in englisch korrespondiert, wird es schwierig ihm die Geschäftsbedingungen in deutscher Fassung entgegenzuhalten. Diese müssen dann von ihm ausdrücklich als bekannt bestätigt werden! (Newsletter März 2004)