Aus der Rechtsprechung.....

zur Haftung einer Bank für Veruntreuungen durch Testamentsvollstrecker:
Für veruntreuende Verfügungen eines Testamentsvollstreckers über ein Konto des Erben haftet eine Bank nur, wenn massive Verdachtsmomente vorliegen. § 2205 S 3 BGB erfordert eine unmittelbare Einwirkung auf das Vermögen des Erben. Gegenüber einer kontoführende Bank ist die Vorschrift daher nicht anwendbar, wenn der Testaments¬vollstrecker auf das Guthaben des Erben zurückgreift (Beschluss des OLG Koblenz vom 28.4.2008- Az 5 U 27/08 - . (Newsletter Oktober 2008)