Eröffnete Unternehmensinsolvenzen - rückläufig

Die Wirtschaftsprognosen für 2007 erwarten ein noch größeres Wachstum als in 2006 und einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote. Nach aktuellen Auswertungen zeigt sich dies auch bei den Unternehmensinsolvenzen. Danach ist die Anzahl der eröffneten Unternehmensinsolvenzen (Personen- und Kapitalgesellschaften) vom 01.01.07 bis 30.4.07 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,96 % zurückgegangen. Betrachtet man die einzelnen Bundesländer nach Anzahl der eröffneten Insolvenzverfahren, ergeben sich deutliche Unterschiede. Während das Bundesland Berlin mit über 50 % und Sachsen mit etwa 70 % eine deutliche Zunahme der eröffneten Unternehmensinsolvenzen aufweisen, gehen im Saarland, Hamburg und Sachsen-Anhalt die Anzahl der Verfahren um jeweils etwa 40 % zurück! In Baden Württemberg liegt der Rückgang bei 11,42 %. Dagegen weisen die Verbraucherinsolvenzen eine deutliche Zunahme aus (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Zunahme von rund 42 %!). Problematisch ist nach wie vor das Zahlungsverhalten der öffentlichen Hand. Obwohl hier bei vielen Projekten Gelder längst bewilligt sind und bereit stehen wird nicht vertragsgemäß geleistet, mit oft sehr nachteiligen Folgen für den mittelständischen Betrieb. Hier kann oft nach unserer Einschaltung durch eine gezielte Ansprache der Verantwortlichen in der Verwaltung wirksam ‚nachgeholfen’ werden. (Newsletter Mai 2007)