Fallbearbeitung

In der Fallbearbeitung stellt sich immer wieder heraus, dass unser Auftraggeber, ohne Abstimmung mit uns, dem Schuldner Zugeständnisse (z. B. Ratenzahlungen) machen. Hierdurch können erhebliche Nachteile für Sie als Gläubiger entstehen; vor allen Dingen, wenn dadurch die erreichte günstige Position in der Zwangsvollstreckung aufgegeben bzw. nicht weiter durchgesetzt werden kann. Vielfach ist es dann so, dass zu einem späteren Zeitpunkt dieser Vollstreckungszug nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann bzw. mit weiteren erheblichen Zeitverlusten verbunden ist. Auch wird vielfach dem Schuldner eine „Schlussquittung“ erteilt, obwohl der gezahlte Betrag überhaupt nicht ausreichend ist (z. B. Zinsen und Kosten nicht berücksichtigt wurden). In diesem Fall sollte nur a conto quittiert werden und der Schuldner wegen der endgültigen Abrechnung an unsere bearbeitende Stelle verwiesen werden. (Newsletter Oktober 2006)