Geringfügig Beschäftigte nun 450 Euro monatlich

Seit 01.01.2013 können geringfügig entlohnte Beschäftigte (Minijobber) statt bisher 400 bis maximal 450 Euro verdienen, weil eine gesetzliche Neuregelung die Verdienstgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigungen an die allgemeine Lohnentwicklung angepasst hatte. Begleitend wird für Neubeschäftigungen seit dem 1.1.2013 eine grundsätzliche
Rentenversicherungspflicht eingeführt, die der sozialen Absicherung von Minijobbern dienen soll. Minijobber haben demnach im Jahr 2013 den pauschalen Rentenversicherungsbeitrag des Arbeitgebers von 15 % bis zum allgemeinen Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung 18,9 % (vorher 19,6 %) zu ergänzen. Ist dies nicht gewünscht, kann sich der geringfügig Beschäftigte von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.
Achtung ist jedoch geboten, denn hierdurch verlieren Minijobber die Ansprüche auf einen Großteil der Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung auch für den Ehepartner und die eigenen Kinder, z.B. als Hinterbliebene.