Gesetz gegen unseriöse Geschäftpraktiken

am 01.11.2014 treten die letzten Artikel des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftpraktiken (GguG) in Kraft. Das Gesetz begrüßen wir sehr, es will Verbraucher vor überhöhten Abmahngebühren bei Urheberrechtsverletzungen schützen. Dazu werden die Abmahngebühren für Anwälte gesenkt und damit die Kosten für die viele Hundert Euro teuren Anwaltsschreiben insgesamt „gedeckelt“. Das Gesetz soll verhindern, dass sich Kanzleien ein Geschäftsmodell auf überzogene Massenabmahnungen bei Bagatellverstößen gegen das Urheberrecht aufbauen. Gewinnspiele können Unternehmen künftig nicht mehr massenhaft per Anruf verabreden, das muss jetzt in Textform passieren. Bei diesen Verträgen gehen Verbraucher oft langfristige Verpflichtungen ein, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Es darf sich nicht mehr lohnen, Verbraucher am Telefon zu überrumpeln, deshalb werden die maximalen Bußgelder für unerlaubte Werbeanrufe versechsfacht.
Die beschlossenen Inkassoverordnungen sind bei uns schon immer eine Selbstverständlichkeit und bestätigen unser Geschäftsmodell ausdrücklich.
Transparenz und alle wichtigen Angaben, damit sich der Schuldner ein Bild der Forderung machen kann war schon immer unsere Maxime.
Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich gerne an uns wenden.