Inkassobearbeitung.....

.....Vorpfändung bzw. vorläufiges Zahlungsverbot nach § 845 ZPO

Nach Erstreiten eines Titels gilt es oft schnell zu handeln, um Ihre Forderung in der Zwangsvollstreckung erfolgreich beitreiben zu können. Immer dann, wenn Zweifel an einer freiwilligen Zahlung des Schuldners bestehen, sollten schnellstmöglich Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ergriffen werden. Wir können dadurch gegenüber anderen Gläubiger Vermögenswerte sicherstellen, die später vielleicht nicht mehr vorhanden sind.
Es ist bei uns Praxis das zu prüfen und die dadurch entstehenden Kosten gegen den Nutzen abzuwägen.
Sinn und Zweck z. B. einer sog. Vorpfändung ist, einen besseren Rang in der Vollstreckung zu erzielen. Die Vorpfändung ist ein sehr wichtiges Instrument in Vollstreckung, ohne Vorliegen eines vollstreckbaren Titels, ohne Erteilung der für die Zwangsvollstreckung ansonsten notwendigen Klausel und ohne Einhaltung der Wartefrist nach § 798 ZPO kann rangwahrend die Pfändung in die Wege geleitet werden. Jedoch muss der Vollstreckbare Titel mit einem Antrag innerhalb kürzester Zeit nachgereicht werden. Da es je nach Vollstreckungsgericht mehrere Wochen dauern kann, bis der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erlassen ist, empfiehlt es sich, diesem Beschluss eine sog. Vorpfändung voranzustellen. Da wir stets für Sie die schnellstmöglich erfolgreiche Realisierung anstreben ist dies eine übliche Prüfungsroutine in unserer Bearbeitung. Die Vorpfändung wirkt ab der Zustellung einen Monat. Während dieser Monatsfrist muss der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss dem Drittschuldner zugestellt werden und erhält dann den Rang rückwirkend auf das Datum, an dem das vorläufige Zahlungsverbot ( Vorpfändung) dem Drittschuldner zugestellt wurde.
Also ganz wichtig, wenn Sie z.B. die Bankverbindungen wissen( z.B. aus vorherigen Zahlungen) , Auftraggeber oder Arbeitgeber, teilen Sie uns das unbedingt mit.