Kuriose Rechtssprechung.....

Es ist alles geregelt in Europa…. Auch Eine Pizza ist eine Pizza ist eine Pizza

Europa nimmt es mit unser aller Lieblingsgericht auch genau: Jenes traditionelle ‚Arme-Leute-Essen’ aus Mehl, Wasser, Salz und einem bisschen Olivenöl, entstanden in den Küchen Neapels, hat man in Brüssel jeglicher italienischer Gaumenfreuden zu berauben versucht.
Also kein ‚bravo oder magnifico’ für den Pizzabäcker, der mit Schürze und Kochmütze zwischen Topfen und gehaktem Knoblauch den Teigfladen durch die Luft sausen lässt. Stattdessen ein betretenes Beifallklopfen für ein paar Salonlöwen, die in einem klinisch reinen Brüsseler Bürokasten Paragrafen reiten.

§ Eine Pizza muss beim Anfassen und im Biss weich sein.

In der Verordnung von 2008 heißt es sogar sie müsse:

§ einen charakteristischen Duft verströmen und was ihren Belag angeht, so soll das Rot der perfekt mit dem ölvermischten Tomaten und, je nach verwendeten Zutaten, das Grün des Oregano und das Weiß des Knoblauch ins Auge fallen.

Damit soll sie farblich auf Ihre Herkunft verweisen. Es wird im Regelwerk sogar darauf hingewiesen,

§ dass die Pizza Napolitana direkt nach der Entnahme aus dem Ofen gegessen werden soll.

Wenigstens erspart man uns weitere Empfehlungen, zum Beispiel wie unser Tagesablauf zu gestalten ist.
( Quelle: Gesetzliche Kuriositäten und bürokratische Monster, Dr. R. Leuthner u. A. Leuthner)

Guten Appetit bei Ihrer nächsten Pizza