Verjährung

Schon im Jahre 2002 hat der Gesetzgeber eine durchgreifende Änderung des Verjährungsrechtes eingeführt. Es gilt nunmehr die dreijährige Verjährungsfrist, die sich wie folgt berechnet. Von dem Ereignis, mit dem eine Zahlungsverpflichtung begründet wird (Vertrag, unerlaubte Handlung etc.), und dem Eintritt der Fälligkeit dieser Forderung wird vom Ende des laufenden Jahres eine Frist von drei Jahren gerechnet und wenn innerhalb dieser Frist der Gläubiger keine die Verjährung unterbrechenden Maßnahmen ergreift, wie Klageerhebung, Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides etc. (die reine Mahnung reicht nicht aus), dann kann der Schuldner zum Gläubiger sagen, er erhebe die Einrede der Verjährung und er muss dann nicht mehr Zahlung leisten. Auch eine dann verspätet erhobene Klage wird erfolglos bleiben.
Achtung bei Handwerkerleistungen, wenn die Leistung wesentlich vor der Rechnungsstellung erbracht wurde. Fragen Sie ggfs. nach.